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Update: 02.03.2012
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| Die kleine dreieckige Feuersäule Die Bismarcksäule in Markt Lappersdorf bei Regensburg Bauplanung Ein bismarckbegeisterter Förster und weitere Bismarckverehrer veranlassten den Bau dieser Bismarck-Feuersäule. Als Standort wurde der Ort Schwaighausen-Geiersberg (seit 1997: Markt Lappersdorf) ausgewählt. Die Höhe der Kosten und die Finanzierung der Säule sind nicht bekannt. Bauarbeiten Errichtet wurde die Säule von Regensburger Offizieren des 11. Königlich Bayerischen Infanterie-Regiments „Von der Tann“. Als Baumaterial wurden Bruchsteine verwendet. Säulenbeschreibung Die 3,50 m hohe dreieckige Feuersäule ohne Aussichtsfunktion ruht auf einem vierstufigen quadratischen Unterbau. Die Seitenlänge der untersten Stufe beträgt 4,30 m (Höhe 0,25 m), der zweiten Stufe 3,30 m (Höhe 0,20 m), der dritten Stufe 2,70 m (Höhe 0,15 m) und der 4. Stufe 1,50 m (Höhe 0,15 m). Auf der obersten Stufe erhebt sich die 1,50 m hohe Säule (in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit einer Seitenlänge von 1,00 m). Mittig des Säulenschaftes auf der Vorderseite wurde ein 0,46 m hohes und 0,40 m breites Bismarck-Wappen (grünes Wappenschild, grüne Kleeblätter, silberne Eichenblätter) aus Eisen angebracht. Oberhalb des dreieckigen Säulenschafts wurde ein 0,20 m hoher Stein aufgemauert, der als Sockel einer dreibeinigen verschnörkelten Halterung aus Metall dient, die die Feuerschale trägt. Halterung und Feuerschale haben eine Gesamthöhe von 0,70 m. Auf dem aufgemauerten Sockelstein ist die Jahreszahl 1899 eingekratzt. Säulengeschichte Die Feuersäule wurde am 08.06.1899 eingeweiht. Mitte der 1960er Jahre wurde die Feuerschale entwendet. Im Jahr 1986 wurden die durchgerostete Feuerschalen-Halterung und eine neue Feuerschale nach Entwürfen von Bernhard Frahsek durch Herrn Menath aus Oppersdorf erneuert. Das Mauerwerk der Säule wurde von der Firma Spitz aus Kareth ausgebessert. Die Kosten trug die heutige Eigentümerin der Säule (Ev. Wohltätigkeitsstiftung Regensburg). Oberhalb des Bismarck-Wappens wurde nachträglich ein Metallkreuz in Angedenken einer Selbstötung und mehrerer Selbsttötungsversuche im Bereich der Säule angebracht. Die Säule steht noch heute - idyllisch gelegen - am Rande einer Lichtung (Stand: 2012). Links Quellen - Seele, Sieglinde: Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 242/243 Fotos Robert Waibel, Salach (Mai 2010) |
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