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Update: 12.01.2012
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Feuersäule und Gedenkstein Bauplanung Fabrikbesitzer Oskar Wolff aus Walsrode, Besitzer der dortigen Pulverfabrik und Rittmeister, beschloss im Jahr 1910, eine Feuersäule zu Ehren Bismarcks in Walsrode auf eigene Kosten errichten zu lassen. Er beauftragte den Architekten Schädtler aus Hannover, einen Entwurf für das turmartige Bauwerk zu fertigen. Das 12.000 Mark teure turmartige Bauwerk, welches oft auch als Bismarckstein bezeichnet wird, wurde im Oktober 1910 fertig gestellt. Bauarbeiten
Architekt Schädtler aus Hannover übernahm auch die Bauausführung der Feuersäule. Als Baumaterial wurden nordische Findlinge verwendet. Turmbeschreibung Die acht Meter hohe Feuersäule ohne Aussichtsfunktion (Gewicht 5.000 - 6.000 kg/Stück) steht auf einer ein Meter hohen Terrasse (Gesamthöhe insgesamt 9,00 m), welche über eine Treppenanlage mit sechs Stufen erreichbar ist. Mehrere Findlinge und spitze Granitsteine umrahmen diese Gedenkanlage. Der Turm trägt auf der Vorderseite unterhalb der Auskragung mittig die Inschrift "BISMARCK". Unterhalb dieser Inschrift wurden auf einem anderen Findling das Bismarck-Wappen und die Jahreszahl "1911" angebracht. Auf dem Turmkopf wurde eine Feuerschale installiert. Befeuerung Die tatsächlich erfolgte Befeuerung konnte erst im September 2002 nachgewiesen werden (durch Sieglinde Seele, Mannheim). Die Befeuerung wurde durch den Enkel des Erbauers (Henning Wolf) bestätigt. Zudem wurden mehrere Befeuerungen in der Walsroder Zeitung genannt (siehe unten). Turmgeschichte Am 01. April 1915 schenkte Oskar Wolff die Bismarcksäule im Rahmen einer Feier der Stadt Walsrode. Die Freiwillige Turner-Feuerwehr beteiligte sich an der Feier. Der Bismarckturm wurde an bestimmten Tagen (bis 01.04.1925 nachgewiesen) befeuert. Wegen Brennholzmangels fanden zwischen 1919 - 21 keine Befeuerungen statt. Befeuert wurde das Bauwerk mit Holz und Torf. In den 1980-er Jahren wurden am Turmkopf Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Die ehemalige Feuerschale war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden. Die Bismarcksäule ist gut erhalten und wurde im Jahr 2003 saniert. Links Quellen - Seele, Sieglinde: Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 397 Fotografen - Tanja Scharnhorst, Walsrode (Oktober 2006) |
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