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| Update: 23.04.2006 | ||||
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Bismarckturm mit kleiner Feuerschale Der Bismarckturm in Grünberg Der Gewerbe- und Gartenbauverein Grünberg regte den Bau dieses Bismarckturmes auf dem Meiseberg (Górka Wilkanowska), dem höchsten Berg im nördlichen Niederschlesien (221 m über NN) an. Entworfen wurde der Turm von Stadtbaurat Albert Severin aus Grünberg. Die Bauarbeiten wurden ausgeführt von Maurermeister Carl Mühle aus Grünberg. Aus Baumaterial wurden Ziegelsteine verwendet. Ein quadratischer Vorbau mit Treppengiebel diente als Wetterschutz. Oberhalb des Vorbaus am Turm wurde ein Bismarck-Medaillon, hergestellt in der Kunststeinfabrik A. Ribbeck, darüber ein kleines Bismarck-Wappen in einer kleinen, giebelförmigen Vorrichtung angebracht. Über die Innentreppe war die Zinnenaussichtsplattform erreichbar. Die kupferne Feuerschale war im Vergleich zu anderen Feuervorrichtungen an Bismarcktürmen relativ klein: sie maß nur 60 cm im Durchmesser. Bereits vor 1907 wurde der Turm mit bengalischem "Rotfeuer" erhellt. Über dem Eingang ist heute die Inschrift "Erbaut 1902/Gewerbe- und Gartenbau-/Verein zu Grünberg" angebracht. Laut Günter Kloss/Sieglinde Seele ("Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen", Michael Imhof Verlag Petersberg 1997) war der Turm im Jahr 1992 ohne Hinweise auf Bismarck vorhanden. Der Turm wurde als Radio- und Telekommunikationsstation Wilkanowo (Wittgenau) genutzt. Die Zwischenräume der Zinnen wurden zu Fenstern ausgebaut, darüber ein flaches Dach (mit Antennen und Satellitenschüssel). Der Turm wird als Feuerwachtturm und Aussichtsturm genutzt. Der Turm ist bei gutem Wetter täglich jeweils von 12:00 - 21:00 Uhr geöffnet (Stand: Juli 2003). Eintrittspreise: Erwachsene: 2 Sloty, Kinder: 1 Sloty (Stand: August 2002) Polnische Version dieser Seite (Dank an Marek Moson aus Wroclaw/PL für Übersetzung) _______________________________________________________________________ |
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