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| Update: 03.06.2005 | ||||
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Feuersäule aus Findlingen Die Bismarcksäule in Thorn Der Bau der Bismarcksäule in Thorn wurde im Januar 1899 vom Landrat vom Scherin aus dem Kreise Thorn angeregt. Unterstützung fand die Idee beim Bürgermeister Georg Kersten der Stadt Thorn (1900 - 1910). Als Standort wählte man einen Platz vor dem Kinderheim der Bromberger Vorstadt in Thorn. Entworfen wurde die Säule mit aufgesetzter Feuerschale von Professor Hugo Hartung aus Charlottenburg (heute Berlin). Professor Hartung entwarf in Thorn auch den Turm der evangelischen Kriche (Jesuiten-Kirche) am Markt und das Gebäude des Landratamtes (heute Stadtamt) am Theater-Platz. Als Baumaterial wurden Findlinge aus dem ganzen Kreis Thorn verwendet. Auf einem 3-stufigen quadratischen Sockel von geringer Höhe erhob sich ein 12 m hoher Obelisk, auf dessen Überbau eine quadratische Feuerschale installiert wurde. Es handelte sich um eine viereckige, gusseiserne Feuerpfanne mit einer Seitenlänge von 1,7 m. Die 1.500 Mark teure Pfanne wurde mit Scheitholz und Petroleum befeuert. Hierbei wurde eine Flammenhöhe von 3-5 m bei einer Brenndauer von bis zu 2 Stunden erreicht. Am Säulenschaft wurde ein Bismarck-Relief aus Bronze von Bildhauer Harro Magnussen (1861 - 1908) angebracht, der als Bildhauer (u.a. eine Vielzahl weiterer Bismarck-Denkmäler und -Büsten) populär war. Auf der Rückseite der Säule war eine Bronzetafel mit der Inschrift "Dem Gedächtnis des Fürsten Bismarck, der Stadt- und Landkreis Thorn" sowie die Namen der Gemeinden und Güter, die das Baumaterial geliefert haben, angebracht. Finanziert wurde der 10.000 Mark teure Bau aus Spenden der umliegenden Städte (1.000 Mark), die Stadt Thorn stiftete 3.000 Mark für das Bismarck-Wappen und der Kreis Thorn beteiligte sich mit 6.000 Mark. Die Säule sollte im Jahr 1920 in ein Freiheitsdenkmal umgewidmet werden. Dies wurde jedoch nicht realisiert, da auch die umgewidmete Säule noch an das ehemalige deutsche Denkmal erinnert hätte. Nach vielen Debatten wurden die Säule im Jahr 1926 abgetragen. Polnische Version dieser Seite (Dank an Marek Moson aus Wroclaw/PL für Übersetzung) |
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